Meine Untersuchung von Erektionsmitteln und Human Growth Hormonen

Ich bin ein Mann von 40 Jahren, stehe voll im Berufsleben und habe einen dementsprechend hohen Stresspegel. Diese Tatsache schlägt sich in einer geminderten Libido nieder. Ich komme nachmittags sehr geschafft von der Arbeit und schlafe auf der Stelle ein. Wache ich auf, gibt es noch etwas im Fernsehen und dann geht es wieder ins Bett, wo ich augenblicklich im Traumland lande. Obwohl ich eine nette attraktive Partnerin besitze steht mir der Sinn nicht ach Sex, wenn es dann doch dazu kommt, ist bei mir oft nicht viel los.

Meine Frustration

Ich habe Angst meine Arterien zu verlieren und suche eine Möglichkeit meine Potenz zu steigern. Meine Partnerin hat sich noch nicht groß beschwert. Sie nimmt Rücksicht auf meine angespannte berufliche Situation, doch wie lange kann sie es tolerieren?

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mit natürlichen Potenzmitteln und deren Wirkung, da ich die chemischen Mittel ablehne.

Wie wirken Potenzmittel?

Erklärung MittelGegen Impotenz helfen verschiedene Medikamente. Diese Mittel sind für Männer, die an an einer erektilen Dysfunktion leiden eine gute Hilfe. Bei diesen Herren richtet sich der Penis bei sexueller Erregung nicht ausreichend auf, ein normaler Geschlechtsverkehr kann nicht stattfinden. Die drei Arzneistoffe in den Medikamenten hemmen ein Enzym, das die für die Erektion so wichtige Erweiterung der Gefäße im Schwellkörper steuert. Dieses Enzym wird Phosphodiesterase 5 gnannt. Ist es gehemmt, kann mehr Blut in den Penis gelangen und es kommt zur Erektion.

Die meisten sind rezeptpflichtig, nur wenige Potenzmittel sind ohne Rezept erhältlich. Ein Mann sollte zunächst den Arzt aufsuchen. Potenzprobleme können verschiedene Ursachen haben und auch Vorboten von ernsthafte Erkrankungen, wie etwa das bestehen einer Erkrankung an den Herzkranzgefäßen sein. Bei einer schweren Herzschwäche, verschiedenen Leberkrankheiten oder zu niedrigem Blutdruck können diverse Medikamente kontraproduktiv sein und Schaden anrichten.

Was muss bei der Anwendung von Potenzmittel beachtet werden ?

Das Medikament muss von dem Patienten rechzeitig vor einem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Mindestens eine halbe Stunde vorher sollte die Einnahme erfolgt sein. Wie lange die Wirkung anhält ist individuell verschieden. Viele natürliche Potenzmittel sind wirkungslos.

Von Bullenhoden bis hin zur Haifischflossensuppe wurden seit Menschengedenken in allen Kulturen natürliche Potenzmittel ausprobiert. Diese Mittel sind Jahrhunderte alt und viele von ihnen enthalten einen ähnliche oder den gleiche Wirkstoff wie die gut bekannte „blaue Pille“. Bei den natürlichen Potenzmitteln ist der Placeboeffekt, ein springender Punkt. Die Psyche spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Doch haben auch die so sehr gepriesenen natürlichen Mittel Nebenwirkungen, die eine große Gefahr für die Gesundheit des Mannes darstellen, der sie einnimmt. Hier verschaffe ich Ihnen einen Überblick über Risiken und Nebenwirkungen, die von natürlichen Potenzmitteln ausgehen.

Liebesnest auffrischen mit Potenz

Natürliche Wirkstoffe – Segen oder Fluch?

Natürliche Potenzmittel umfassen eine hohe Zahl sehr unterschiedlicher Wirkstoffer. Die große Zahl zeigt wie hoch der Bedarf an solcherlei Mitteln bei Männern ist, und gleichzeitig zeigt es an wie schwer sich Männer tun, die bei Erektionsschwierigkeiten mit einem Arzt darüber zu sprechen. Weniger als ein Viertel der Betroffenen zieht einen Arzt zu Rate. Viele Männer setzen ihre Gesundheit mit meist professionellen Mitteln aufs Spiel. Sie wissen nicht, dass Impotenz ein erstes Warnsignal des Körpers für schwerwiegendere Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems ist, wie es zum Beispiel die Krankheiten Diabetes oder Bluthochdruck sind. Meistens ist Impotenz eine langsame Verschlechterung der Blutgefässe im Penisbereich.

Meine Erfahrungen mit Wachstumshormonen

Schon als Jugendlicher war ich eher schmächtig und immer einen Kopf kleiner als meine Klassenkameraden. Klar, dass ich dadurch ein häufiges Opfer von Spott und Hänseleien wurde. Auch bei den Mädchen war ich nicht gerade der Beliebteste. Diese Situation setzte mir sehr zu und mit knapp 18 Jahren begann ich daher intensiv Sport zu treiben. Vor allem mein Muskelaufbau Training zeigte langsam aber sicher Erfolge und ich freute mich über jede kleine Veränderung die mein Körper durchmachte. Doch nach ein paar Monaten stagnierte mein Fortschritt und ich wurde wieder zunehmend frustrierter.

Während meines Fitness Trainings beobachtete ich neidisch die Muskelprotze rechts und links neben mir, die mir von Tag zu Tag muskulöser erschienen. Einer dieser durchtrainierten Männer muss wohl meine Blicke bemerkt haben, denn am nächsten Tag fragte er mich, ob ich Interesse daran hätte meinem Muskelaufbau zu beschleunigen. Dass viele Sportler sich Nahrungsergänzungsmittel und Proteinpulver bedienen hatte ich schon mitbekommen, doch der Typ meinte, dass er etwas ganz anderes im Sinn habe. Er und viele andere Sportler im Fitnessstudio würden regelmäßig zu Wachstumshormonen und HGH greifen und ob ich nicht auch Interesse daran hätte, es auch einmal zu probieren. Über diese Frage musste ich erst mal eine Weile nachdenken.

Was ist HGH eigentlich?

HGH TablettenBevor ich mich auf den Kauf irgendwelcher Substanzen einließ, wollte ich mich erst mal genau darüber informieren, um was es sich bei den mir angebotenen Wirkstoffen eigentlich handelt. Ich las, dass HGH für den Begriff Human Growth Hormone stand und auch unter dem Namen Somatropin bekannt war. HGH wird in der Hypophyse gebildet und ist ein körpereigenes Wachstumshormon.

Das meiste Somatropin schüttet der Körper während der Schlafphase aus und in der Pubertät erreicht die HGH Produktion seinen Zenit. Je älter man wird, desto weniger HGH bildet der Körper. Somatropin fördert das Wachstum und ebenfalls dafür zuständig, dass die Zellproduktion reibungslos funktioniert. Da mich das Thema HGH mich mittlerweile sehr interessierte, vertiefte ich meine Recherche. Als nächstes beschäftigte mich die Frage, was passiert, wenn der Körper zu wenig Somatropin produziert.

Was ist die Folge eines HGH Mangels?

Ein Wachstumshormonmagel kann bei Kindern und Jugendlichen für ein verzögertes Wachstum sorgen und auch die Muskelbildung, sowie den Fettabbau des Körpers negativ beeinflussen. Ich begann schon mich zu fragen, ob meine geringe Größe wohl auch auf einen Mangel an HGH zurück zu führen ist. Ich las weiter und erfuhr, dass ein Wachstumshormonmangel auch niedrige Blutzuckerwerte zur Folge haben kann. Die Ursachen, die zu einer unzureichenden Produktion des Wachstumshormons HGH führen können, sind sehr unterschiedlich.

Der Mangel an dem Hormon Somatropin kann alleine oder im Zusammenhang mit anderen Hormonstörungen auftreten und kann auf genetische Ursachen, Verletzungen der Hirnanhangdrüse oder einem Hirntumor zurück zu führen sein. Neben dem verminderten Wachstum, sprechen auch kleine Hände und Füße, ein Gesicht, das lange kindlich erscheint und eine Gewichtszunahme im Bereich des Bauchs und der Hüfte. Ich war zwar nicht gerade besonders groß gewachsen, doch die für einen HGH Mangel typische Größe von 130 bis 140 Zentimeter schlug ich um Längen.

Wird Somatropin als Arzneimittel eingesetzt?

Seit einigen Jahren wird Somatropin künstlich hergestellt und zur Behandlung von Wachstumsstörungen von Kindern oder von Erwachsenenwachstumsstörungen eingesetzt. HGH sollte meiner kurzen Recherche nach zu urteilen unbedingt von einem Arzt verschrieben werden. Langsam fragte ich mich, ob es wohl wirklich so eine gute Idee sei, das Präparat von meinem Bekannten aus dem Fitnessstudio anzunehmen. Ich fragte mich, welche Auswirkungen es wohl auf meinen Körper haben würde, wenn ich dennoch mit Wachstumshormonen herumexperimentieren würde.

Welche Wirkung hat die Einnahme von HGH bei Menschen ohne Wachstumsstörung?

Im Internet konnte ich viele Sportler – und Bodybuilder Foren finden, in denen die Mitglieder über die Wirkung von HGH schwärmten. Vor allen Dingen die muskelaufbauende und die fettaufbauenden Effekte, die durch die Einnahme von Somatropin eintreten können. Viele Bodybuilder waren der Ansicht, dass sie mit der Hilfe von HGH das Optimum aus ihren Körpern herausholen könnten. Doch nicht alle Experten, die sich mit dem Thema HGH beschäftigten, waren von der medizinisch nicht indizierten Einnahme des Wachstumshormons begeistert.

Eine Studie der britischen University of Southampton aus dem Jahre 2011 stellte fest, dass es nur schwache Hinweise darauf gibt, dass die Einnahme von HGH tatsächlich einen deutlichen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit der Sportler hat. Dafür entdeckte ich im Netz erschreckend viele Nebenwirkungen, die mir bei einer Einnahme von HGH blühen konnten. Immer wieder tauchte das Wort Akromegalie als mögliche Nebenwirkung einer medizinisch nicht notwendigen Einnahme von HGH auf. Da ich nicht wusste, was der Begriff bedeutet, schaute ich schnell nach. Das Wort beschreibt eine ausgeprägte Vergrößerung der äußeren Extremitäten wie Händen, Füßen, Ohren oder der Nase.

Normalerweise war von dieser Erkrankung nur betroffen, wer unter einer Überproduktion des Wachstumshormons Somatropin leidet. Ich war ehrlich gesagt etwas erschrocken. Andere Nebenwirkungen auf die ich stieß waren unter anderem die Verdünnung des Unterhaut Fettgewebes oder massive Durchblutungsstörungen. Mittlerweile war ich mir ziemlich sicher, dass ich mich lieber nach Alternativen zu einer selbst verabreichten HGH Therapie umsehen würde. Für Menschen, die tatsächlich an einem Mangel an diesem Hormon leiden, ist die Behandlung aber Gold wert.

Was kann man tun, um die Wachstumshormonproduktion auf natürlichem Wege anzukurbeln?

Da ich die positiven Effekte einer optimal funktionierenden HGH Produktion gerne nutzen wollte, ohne unter Nebenwirkungen einer künstlichen Zufuhr zu leiden, informierte ich mich über dieses Thema. Neben den üblichen Ratschlägen zu einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und genügend Schlaf, fand ich im Internet viele Artikel, die den positiven Einfluss von Proteinen und einer kohlenhydratarmen Ernährung auf die HGH Produktion des Körpers lobten.

Andere Sportler rieten mir, es doch mal mit HGH Freisetzern wie der Aminosäure Arginin zu probieren. Ich denke auf dieses Experiment kann ich mich getrost einlassen.

 

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